04. Juni 2026
So dokumentierst du eine CCTV-Installation
Von PinMy Team
Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf Englisch , Ukrainisch , Italienisch , Spanisch , Französisch , Japanisch , Portugiesisch , Chinesisch .
So dokumentierst du eine CCTV-Installation, Schritt für Schritt
Eine gut dokumentierte CCTV-Installation ist doppelt so viel wert. Du hinterlässt nicht nur funktionierende Kameras, sondern auch ein Protokoll davon, was an jedem Punkt installiert ist, was es abdeckt und wie es angeschlossen ist. Genau dieses Protokoll spart dir Stunden bei der Wartung, rechtfertigt deine Arbeit gegenüber dem Kunden und deckt dich ab, falls es später Streit gibt.
Das Problem: Kaum jemand hat eine bequeme Möglichkeit, das vor Ort zu erledigen. Am Ende sind es von Hand markierte Screenshots, lose Fotos und eine Tabelle, die niemand aktualisiert. Dieser Leitfaden zeigt dir eine Methode, mit der du eine CCTV-Installation von Anfang bis Ende dokumentierst — verankert am Plan.
Warum du eine Installation richtig dokumentieren solltest
Bevor wir zur Methode kommen, die drei Gründe, warum es sich lohnt:
- Wartung. Wenn in einem Jahr eine Kamera ausfällt, weißt du sofort, welches Modell es ist und wo sie sitzt — das erspart dir einen Blindbesuch.
- Die Arbeit gegenüber dem Kunden rechtfertigen. Ein klares Protokoll davon, was wo installiert wurde, ist die beste Übergabe, die du liefern kannst.
- Rückendeckung bei Streitfällen. Wenn ein „das war hier nie” oder „das hat nicht funktioniert” kommt, beendet ein datiertes, verortetes Protokoll die Diskussion.
Die Methode, Schritt für Schritt
1. Starte mit einem Plan oder direkt vor Ort
Öffne den Installationsplan als PDF auf deinem Handy. Wenn du keinen Plan hast — das kommt oft vor — mach ein Foto vom Raum und nutze es als Grundlage, oder arbeite auf der Karte, wenn die Installation im Außenbereich liegt oder sich über mehrere Punkte erstreckt.
2. Markiere die Absteckung: wo welche Kamera hinkommt
Geh vor der Installation durchs Objekt und markiere die geplanten Positionen. Jede Kamera bekommt einen Pin an ihrem exakten Punkt. In der Notiz zum Pin hältst du das Wesentliche fest: welche Zone sie abdeckt, Kameratyp, geplante Montagehöhe. So ist die Absteckung dokumentiert, bevor du auch nur ein Loch bohrst.
3. Nutze Kategorie-Icons, damit du den Überblick behältst
Eine Installation besteht aus Kameras, aber auch aus Rekordern, Netzteilen, Netzwerkpunkten, Racks. Markiere jeden Typ mit seinem Kategorie-Icon, damit du sie auf dem Plan auf einen Blick unterscheiden kannst. Sobald du dreißig Punkte hast, wirst du froh sein, sofort zu sehen, was was ist — statt überall denselben generischen Marker.
4. Dokumentiere jeden Punkt direkt beim Installieren
Hier gewinnt die Stimme. Während du jede Kamera montierst, setzt du den Pin und hinterlässt eine gesprochene Notiz: Modell und Seriennummer, was sie abdeckt, wie der Winkel sitzt, wo das Kabel verläuft. Das geht viel schneller als Tippen, und die Notiz wird in durchsuchbaren Text transkribiert. Dazu ein Foto der fertigen Montage.
5. Halte Verkabelung und Rack fest
Hör nicht bei den Kameras auf. Markiere den Hauptkabelweg und den Punkt, an dem er endet — das Rack oder den Rekorder — mit einem Foto davon, wie alles angeschlossen und beschriftet ist. Genau das brauchst du am Wartungstag.
6. Weise zu und verfolge, was noch offen ist
Wenn ihr im Team arbeitet, weise die verbleibenden Punkte den Kollegen zu und verfolge sie auf dem Kanban-Board von „zu erledigen” bis „fertig”. Auf einen Blick siehst du, welche Kameras montiert sind und welche nicht.
7. Übergib dem Kunden die Bestandsdokumentation
Wenn du fertig bist, hast du einen lebendigen Plan, auf dem jedes Element markiert, fotografiert und beschrieben ist: die echte Bestandsdokumentation (as-built) der Installation. Mit dem Gastmodus kann der Kunde sie ansehen, ohne etwas zu installieren oder ein Konto anzulegen.
Typische Fehler, die du dir sparen solltest
- Die Absteckung nicht markieren. Wer die Positionen unterwegs improvisiert, zahlt dafür bei der Mängelbeseitigung.
- Fotos ohne Ort. Ein Kamerafoto, das nicht sagt, wo die Kamera ist, ist sechs Monate später wenig wert.
- Modelle oder Verkabelung nicht festhalten. Genau diese Infos fehlen dir bei der Wartung am meisten.
- Am Ende aus dem Gedächtnis dokumentieren. Was du nicht vor Ort festhältst, geht verloren.
Wie PinMy das löst
Nur Funktionen, die heute schon auf dem Handy live sind:
- Sprach-, Foto-, Video- und Text-Pins auf Plan-PDFs, Fotos und Karten.
- Kategorie-Icons, um Kameras, Rekorder, Racks und Netzwerkpunkte zu unterscheiden.
- Transkribierte Sprachnotizen in 20+ Sprachen, bereit zum Kopieren in deine Übergabe.
- Kanban-Flow, um zu verfolgen, was installiert ist und was noch fehlt.
- Bei Streitfällen belastbare Pins mit Zeitstempel und Autor.
- Gastmodus, damit der Kunde die Bestandsdokumentation ohne Konto ansehen kann.
- iOS, Android, Web und Chrome-Erweiterung. Gehostet in der EU, DSGVO-konform.
Eine ehrliche Klarstellung: PinMy erstellt den Übergabebericht nicht für dich. Aber es bringt dich so zur Übergabe, dass jeder Punkt der Installation erfasst, verortet und geordnet ist.
Starte mit deiner nächsten Installation
Nimm deinen nächsten CCTV-Auftrag und dokumentiere ihn in PinMy, Kamera für Kamera, auf dem Plan oder auf der Karte. Vergleiche, wie viel leichter Wartung und Übergabe werden — verglichen mit von Hand markierten Screenshots.
Der Einstieg ist kostenlos, ohne Karte. Sieh dir auch die Seite für Errichter von CCTV, Zutrittskontrolle und Smart Home und den Workflow Sprachnotizen auf Plänen an.