04. Juni 2026
Bestandsdokumentation (as-built) für Installationen
Von PinMy Team
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Bestandsdokumentation für Installationen: was du wo verbaut hast
Eine einfache Frage: Eine Installation, die du vor zwei Jahren gemacht hast, fällt aus, und der Kunde ruft an. Weißt du — ohne blind hinzufahren — welche Kamera du verbaut hast, wo der Rekorder sitzt und wo das Kabel verläuft? Wenn die Antwort „da muss ich erst nachsehen” lautet, verlierst du bei jedem Wartungsbesuch Zeit und Geld.
Die Bestandsdokumentation (as-built) — das Protokoll dessen, was tatsächlich installiert wurde — löst genau das. Nicht der Plan dessen, was du vorhattest, sondern der von dem, was du wirklich gemacht hast. Und kaum jemand führt sie ordentlich, weil es mit losen Fotos und Gedächtnis eine Qual ist.
Diese Seite erklärt, was eine gute Bestandsdokumentation einer Installation ist und wie du sie ohne Papierkram vom Handy aus führst.
Was die Bestandsdokumentation ist und warum sie sich auszahlt
Die Bestandsdokumentation ist das getreue Protokoll der fertigen Installation: welches Gerät an welchem Punkt sitzt, welches Modell, wie es angeschlossen ist. Klingt nach Bürokratie für Großprojekte, ist für einen Installateur aber reines Eigeninteresse:
- Wartung ohne Überraschungen. Du weißt schon vor der Abfahrt, was wo verbaut ist. Eine Störung ist kein Erkundungsbesuch mehr.
- Einfachere Erweiterungen. Wenn der Kunde zwei Kameras mehr will, weißt du bereits, wie alles aufgebaut ist.
- Eine Übergabe, die Vertrauen schafft. Ein Kunde, der ein klares Protokoll seiner Installation bekommt, ruft dich wieder an. Lose WhatsApp-Fotos senden nicht dieselbe Botschaft.
- Rückendeckung bei Rückfragen. Es gibt ein Protokoll davon, was wann installiert wurde.
Das Problem mit der heutigen Praxis
Die meisten dokumentieren so: Fotos in der Galerie, hin und wieder eine Notiz auf dem Handy, das Projekt-PDF irgendwo in einem Ordner verschollen — und der Rest im Kopf. Im ersten Monat funktioniert das. Aber zwei Jahre später, wenn du es wirklich brauchst, lässt sich nichts mehr rekonstruieren. Die Fotos verraten nicht, zu welchem Kunden sie gehören oder wo sie aufgenommen wurden. So weit reicht kein Gedächtnis.
Die Bestandsdokumentation ist nur nützlich, wenn sie im Moment leicht zu erstellen und später leicht zu finden ist. Genau da kommt ein Tool ins Spiel, das um den Plan herum gebaut ist.
So führst du die Bestandsdokumentation mit PinMy
Die Idee ist einfach: Jedes Gerät ist ein Pin an seinem exakten Punkt auf dem Plan — oder auf einem Foto des Raums, oder auf der Karte, wenn es draußen ist — mit allem, was du darüber wissen musst.
- Jeder Punkt an seinem Platz. Die Kamera im Flur ist ein Pin im Flur, kein loses Foto. Der Rekorder, das Rack, jeder Zutrittsleser: alles dort fixiert, wo es wirklich ist.
- Mit seinem Datenblatt. Im Pin hinterlässt du ein Foto der Montage und eine Sprachnotiz mit Modell, Seriennummer und Anschluss. Die Sprache wird in Text transkribiert — später liest und durchsuchst du sie, ohne Audio anzuhören.
- Auf einen Blick unterscheidbar. Mit Kategorie-Icons siehst du sofort, was was ist: Kameras, Rekorder, Netzwerkpunkte. Ein Plan mit dreißig Geräten bleibt klar lesbar.
- Immer verfügbar. Die Bestandsdokumentation lebt in der Cloud, nicht auf einem Handy, das verloren geht oder ersetzt wird. Wenn du in zwei Jahren zurückkommst, ist sie noch da — genau so, wie du sie hinterlassen hast.
Übergib die Bestandsdokumentation dem Kunden, ganz ohne Aufwand
Hier kommt der Teil, der dich in den Augen des Kunden abhebt. Wenn du fertig bist, schickst du ihm keine dreißig WhatsApp-Fotos: Du gibst ihm Zugriff, um seine Installation dokumentiert und auf dem Plan organisiert anzusehen.
Und weil viele Kunden nicht technisch sind und keine weitere App installieren wollen, öffnen sie die Datei mit dem Gastmodus im Browser und sehen alles, ohne ein Konto anzulegen oder sonstigen Aufwand. Ein Kunde, der seine Installation ordentlich dokumentiert sieht, nimmt professionelle Arbeit wahr — und genau das bringt ihn dazu, dich wieder anzurufen.
Was du heute schon machen kannst
Nur Funktionen, die heute schon auf dem Handy live sind:
- Sprach-, Foto-, Video- und Text-Pins auf Plan-PDFs, Fotos und Karten.
- Kategorie-Icons, um Gerätetypen zu unterscheiden.
- Transkribierte Sprachnotizen in 20+ Sprachen, durchsuchbar.
- Bei Streitfällen belastbare Pins mit Zeitstempel und Autor: Niemand schreibt die Historie um.
- Gastmodus, damit der Kunde die Bestandsdokumentation ohne Konto ansehen kann.
- iOS, Android, Web und Chrome-Erweiterung. Gehostet in der EU, DSGVO-konform.
Eine ehrliche Klarstellung: PinMy erstellt kein As-built-PDF-Dokument für dich. Was du bekommst, ist das lebendige Protokoll — jedes Gerät verortet, fotografiert und beschrieben auf dem Plan — auf das du und dein Kunde jederzeit zurückgreifen könnt.
Starte mit deiner nächsten Installation
Du musst die Vergangenheit nicht nachdokumentieren. Fang mit dem nächsten Auftrag an: Markiere jedes Gerät in PinMy, während du es installierst, und wenn du fertig bist, hast du eine echte Bestandsdokumentation — ohne zusätzliche Zeit zu investieren.
Der Einstieg ist kostenlos, ohne Karte. Sieh dir auch an, wie du eine CCTV-Installation dokumentierst — Schritt für Schritt — und die Seite für Errichter von CCTV, Zutrittskontrolle und Smart Home.